Mittwoch, 10. Juli 2013

Die versprochenen Birkaborten



Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich euch wie versprochen die Birkaborten, die von meinem Rahmen gehüpft sind. Es sind jeweils nur etwa 15 bis 20cm, da ich sie als Musterbeispiele für ein Themenwochenende auf der der Pfalz Tilleda brauche.
Ich habe sie in Londonseide umgesetzt und mit hellerer Seide broschiert.

Die Originale sind alle bei Agnes Geijer, Birka III. Die Textilfunde aus den Gräbern, Uppsala 1938. zu finden.
Ich zeige euch heute nur meine Interpretation, bitte gebt Bescheid, wenn ihr die Fundbilder auch sehen wollt.

Liebe Grüße, eure Lise.


Band 7, 13 Brettchen, 7mm

Band 22 Dateil, 21 Brettchen, 10mm

Band 4, 17 Brettchen, 8mm

Band 22, 17 Brettchen, 8mm

Band 13, 21 Brettchen10mm

Kommentare:

  1. Sehr schön!
    Die sind dir wunderbar gelungen!

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  2. Hallo Lise!

    Du hast echt sehr filigrane Borten gewebt, und die Kombination von bordeauxrot(?) und der hellen Seide wirkt sehr edel! War nur ein wenig irritiert, da du mit recht dicker Seide broschiert hast... dachte immer, die müsste gleich dünn oder sogar dünner sein?

    Marion

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    1. Hallo Marion, Danke für Lob!
      im Original sind diese Muster mit Metallfäden broschiert, die recht dünn sind. Ich habe mich hier für die etwas dickere Seide entschieden, damit die Muster besser zu erkennen sind. Je dünner der Broschurschuss, desto eher eher entsteht ein streifiges Bild wie bei einem kaputten Drucker. Ich wollte es aber mit gefülltem Hintergrund haben.
      Letztendlich kannst du beides machen und vor allem experimentieren, was dir gefällt.
      Liebe Grüße, Lise.

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    2. Danke für die Antwort! Dachte nur, ich hätte mir vielleicht doch was "falsches" angelesen, aber authentische Nachbildungen hin oder her, Handarbeiten hat ja schließlich was mit Kreativität zu tun, und wenn man nicht experimentiert, macht das nur halb so viel Spaß, nicht? :)

      Viele Grüße, Marion

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