Hallo zusammen!
Ich wollte mich aus der Versenkung zurück melden.
Leider schaffe ich es im Moment nicht, sehr viele Projekte zu werkeln, da es im Sommer ja immer tausend andere Sachen zu tun gibt...
Aber demnächst wird sicher wieder mal was fertig. Habt also einfach noch ein bisschen geduld!
Liebe Grüße, eure Lise.
Sonntag, 1. Juli 2012
Freitag, 1. Juni 2012
Verarbeitungsmöglichkeiten für Brettchenborte
Hallo zusammen!
Heute möchte ich euch zwei meinen kleinen Ideen zur Verarbeitung der gewebten Borte zeigen.
1. unkonventioneller Schmuck
Gerade kleinere Reststücken meiner Borten bereiten mir immer wieder Kopfzerbrechen. Was damit machen? wegwerfen? zu Schade! Rumliegen lassen auch blöd. Aber jetzt kam mir der rettende Gedanke:
Ich mache daraus jetzt Armbänder für Kinder (und Erwachsene, je nach Geschmack). Dazu kann man einfach die Enden der Borten umschlagen und einen Druckknopf befestigen. Dazu habe ich jetzt eine Zange und muss sie nicht mehr umständlich annähen.
Das sieht dann so aus, hier mit einem Rest der Widderhornborte von neulich.
2. Schnullerketten
Aus gegeben Anlass habe ich mich mit Schnullerketten beschäftigt und dabei habe ich folgendes festgestellt: Meine Kette mit Perlen ist etwas fest gefädelt, sodass die eher steif ist und dem Baby den Schnuller mehr aus dem Mund schnippst als alles andere.
Meine schönen Borten sind aber flexibel und trotzdem stabil, aufgrund der vielen verdrillten Kettfäden (immerhin ja vier pro Karte). Und auch hier kommen meine Druckknöpfe zum Einsatz. Einerseits zum befestigen des Clips, andererseits um (wie hier) einen Silikonring für Schnuller ohne Bügel bzw. den Schnullergriff zu befestigen.
Ich habe sehr genau auf die Sicherheitsbestimmungen geachtet und so ist die gesamte Kette (ohne Clip) nur 20cm lang und es befinden sich keine verschluckbaren Einzelteile dabei. Alles ist schön fest und kann nicht lose werden.
Zwischen den jeweiligen Enden ist eben einfach nur Borte :)
Beide Ideen möchte ich demnächst auch verkaufen. Wer also Interesse hat, kann mich gerne anschreiben (Kontakt gibts im Profil).
Liebe Grüße und bis demnächst! eure Lise.
Heute möchte ich euch zwei meinen kleinen Ideen zur Verarbeitung der gewebten Borte zeigen.
1. unkonventioneller Schmuck
Gerade kleinere Reststücken meiner Borten bereiten mir immer wieder Kopfzerbrechen. Was damit machen? wegwerfen? zu Schade! Rumliegen lassen auch blöd. Aber jetzt kam mir der rettende Gedanke:
Ich mache daraus jetzt Armbänder für Kinder (und Erwachsene, je nach Geschmack). Dazu kann man einfach die Enden der Borten umschlagen und einen Druckknopf befestigen. Dazu habe ich jetzt eine Zange und muss sie nicht mehr umständlich annähen.
Das sieht dann so aus, hier mit einem Rest der Widderhornborte von neulich.
2. Schnullerketten
Aus gegeben Anlass habe ich mich mit Schnullerketten beschäftigt und dabei habe ich folgendes festgestellt: Meine Kette mit Perlen ist etwas fest gefädelt, sodass die eher steif ist und dem Baby den Schnuller mehr aus dem Mund schnippst als alles andere.
Meine schönen Borten sind aber flexibel und trotzdem stabil, aufgrund der vielen verdrillten Kettfäden (immerhin ja vier pro Karte). Und auch hier kommen meine Druckknöpfe zum Einsatz. Einerseits zum befestigen des Clips, andererseits um (wie hier) einen Silikonring für Schnuller ohne Bügel bzw. den Schnullergriff zu befestigen.
Ich habe sehr genau auf die Sicherheitsbestimmungen geachtet und so ist die gesamte Kette (ohne Clip) nur 20cm lang und es befinden sich keine verschluckbaren Einzelteile dabei. Alles ist schön fest und kann nicht lose werden.
Zwischen den jeweiligen Enden ist eben einfach nur Borte :)
Beide Ideen möchte ich demnächst auch verkaufen. Wer also Interesse hat, kann mich gerne anschreiben (Kontakt gibts im Profil).
Liebe Grüße und bis demnächst! eure Lise.
Mittwoch, 9. Mai 2012
kleiner Gürtel
Hallo zusammen!
Ich habe mich endlich mal ein komplexes Einzugsmuster im Brettchenweben getraut. Also ist "nur" eine Ranke, und es hat auch super und ohne Probleme geklappt. Den Webbrief gibt es hier.
Ranken und Widderhörner werdet ihr trotz zu junger Datierung bestimmt immer mal wieder sehen, hat echt Spaß gemacht.
Da Material ist mein geliebtes Leinengarn, in dunkelblau, hellgrün und lila. Die Farben habe ich auf Wunsch benutzt, weil die Borte ein Gürtel für die Tochter eines Freundes ist. Die Gürtelschnalle ist aus Leder, doppelt gelegt, und zusammen genäht.
Liebe Grüße und bis demnächst!
Eure Lise.
PS.: Es gibt Neuigkeiten auf der Rüstungsseite!
Ich habe mich endlich mal ein komplexes Einzugsmuster im Brettchenweben getraut. Also ist "nur" eine Ranke, und es hat auch super und ohne Probleme geklappt. Den Webbrief gibt es hier.
Ranken und Widderhörner werdet ihr trotz zu junger Datierung bestimmt immer mal wieder sehen, hat echt Spaß gemacht.
Da Material ist mein geliebtes Leinengarn, in dunkelblau, hellgrün und lila. Die Farben habe ich auf Wunsch benutzt, weil die Borte ein Gürtel für die Tochter eines Freundes ist. Die Gürtelschnalle ist aus Leder, doppelt gelegt, und zusammen genäht.
Liebe Grüße und bis demnächst!
Eure Lise.
PS.: Es gibt Neuigkeiten auf der Rüstungsseite!
Mittwoch, 2. Mai 2012
Mein erstes gelesenes Muster
Hallo zusammen!
Mein toller neuer Webstuhl hat mich zu neuen Experimenten veranlasst.
Diesmal wollte ich gerne ein gelesenes Muster weben, wie man es sonst beim Kammweben macht. Eine schöne Anleitung gibst hier und eine schöne Galerie bei Solà (in meiner Linkliste).
Allerdings habe ich keinen Kamm benutzt sondern wieder das Litzensystem, aber aufgezogen habe ich wie beim Kammweben.
Das Band hat 13 Musterfäden, handgesponnen und mit Zwiebel gefärbt (ihr könnt das Garn bestimmt schon nicht mehr sehen). Das Grundgarn und der Schussfaden ist von der Flinken. Es wird immer ein Musterfaden und danach zwei Grundfäden aufgespannt. Beim Weben werden die Fäden dann entsprechend des Musterbriefes manipuliert, aber die Anleitung ist ja schon vierlinkt. Eigentlich ist es gar nicht schwer, erfordert nur etwas Konzentration.
Das Band ist etwa 2,5cm breit geworden, jedes der Musterbilder ist etwa 15cm lang.
Ich habe nur 1,5 Meter gewebt und dieses Stückchen reicht schon für einen Gürtel für Phil, den hatte er sich nämlich gewünscht. Weil aber die gelben Fäden auf der Unterseite so nach außen gucken werde ich das Band, ehe es zum Gürtel wird, noch auf braunes Leinen aufnähen. Nicht dass sonst ein Faden rausgezogen wird und die ganze Arbeit für die Katz' war.
Das war's erstmal für heute.
Bis zum nächsten Mal, eure Lise.
Mein toller neuer Webstuhl hat mich zu neuen Experimenten veranlasst.
Diesmal wollte ich gerne ein gelesenes Muster weben, wie man es sonst beim Kammweben macht. Eine schöne Anleitung gibst hier und eine schöne Galerie bei Solà (in meiner Linkliste).
Allerdings habe ich keinen Kamm benutzt sondern wieder das Litzensystem, aber aufgezogen habe ich wie beim Kammweben.
Das Band hat 13 Musterfäden, handgesponnen und mit Zwiebel gefärbt (ihr könnt das Garn bestimmt schon nicht mehr sehen). Das Grundgarn und der Schussfaden ist von der Flinken. Es wird immer ein Musterfaden und danach zwei Grundfäden aufgespannt. Beim Weben werden die Fäden dann entsprechend des Musterbriefes manipuliert, aber die Anleitung ist ja schon vierlinkt. Eigentlich ist es gar nicht schwer, erfordert nur etwas Konzentration.
Das Band ist etwa 2,5cm breit geworden, jedes der Musterbilder ist etwa 15cm lang.
Ich habe nur 1,5 Meter gewebt und dieses Stückchen reicht schon für einen Gürtel für Phil, den hatte er sich nämlich gewünscht. Weil aber die gelben Fäden auf der Unterseite so nach außen gucken werde ich das Band, ehe es zum Gürtel wird, noch auf braunes Leinen aufnähen. Nicht dass sonst ein Faden rausgezogen wird und die ganze Arbeit für die Katz' war.
| oben Schauseite, unten Rückseite |
Das war's erstmal für heute.
Bis zum nächsten Mal, eure Lise.
Donnerstag, 26. April 2012
"mittelalterliches" Stillkleid
Hallo zusammen!
Da ich ja im Februar Mutter geworden bin und mir fest vorgenommen habe auf die eine oder andere Veranstaltung mit zu fahren in diesem Jahr stand ich vor folgendem Problem:
Wie werde ich stillen? Eigentlich hatte ich keine Lust mich dazu jedes mal komplett auszuziehen. Meine "normalen" Kleider sind ja ohne Ausschnitt etc genäht.
Also musste ein Stillkleid her.
Aber auch hier wieder das Problem: Wie stellt man das am besten an?
Ich habe mich für die Variante "Latzhose" entschieden, also mit Verschlüssen auf den Schultern und einem Vorderteil zum runterklappen.
Genäht habe ich es aus einem braunen Leinenstoff, der zwar farblich sehr schön, weil dreckneutral, ist, aber den Nachteil hat, dass er sich nicht dehnt. Aber von meinen anderen Kleidern her kenne ich das ja schon, sodass ich den Schnitt hier entsprechend anpassen konnte.
Das Kleid ist knöchellang und hat lange Ärmel.
Zu den Besonderheiten:
Ansonsten hat mein Plan aber wunderbar funktioniert, das Baby ist satt und ich muss mich nicht nackig ausziehen.
Zu der Belegbarkeit:
Solche Kleider lassen sich meines Wissens nach nicht belegen. Leider gibt es aus dem früheren Mittelalter auch keine Darstellungen von stillenden Frauen und leider auch keine Funde von Stillkleidern in den tollen Moorfunden Nordeuropas (ich bitte um Hinweise, sollte es so was doch geben!).
Bei den im Hoch- und Spätmittelalter dargestellten Stillszenen (meist Maria mit dem Kind) sieht es meist so aus, als hätten die Kleider unter mehreren Stofflagen verborgene Schlitze gehabt. Oder es sind Kleider mit Schnürungen.
Meine Variante ich vollkommen ausgedacht, und daher eben nur "a"-mbietisch.
Ich hoffe es gefällt euch und ich konnte eine kleine Anregung für andere stillende Mittelalter-Mütter geben.
Liebe Grüße, eure Lise.
PS.: Wenn es schöne Bilder von dem gesamten Kleid gibt, reiche ich sie nach. Vorerst sollen diese Ansichten genügen. Nach unten hin ist es ein normal Kleid mit zwei Keilen.
Da ich ja im Februar Mutter geworden bin und mir fest vorgenommen habe auf die eine oder andere Veranstaltung mit zu fahren in diesem Jahr stand ich vor folgendem Problem:
Wie werde ich stillen? Eigentlich hatte ich keine Lust mich dazu jedes mal komplett auszuziehen. Meine "normalen" Kleider sind ja ohne Ausschnitt etc genäht.
Also musste ein Stillkleid her.
Aber auch hier wieder das Problem: Wie stellt man das am besten an?
Ich habe mich für die Variante "Latzhose" entschieden, also mit Verschlüssen auf den Schultern und einem Vorderteil zum runterklappen.
Genäht habe ich es aus einem braunen Leinenstoff, der zwar farblich sehr schön, weil dreckneutral, ist, aber den Nachteil hat, dass er sich nicht dehnt. Aber von meinen anderen Kleidern her kenne ich das ja schon, sodass ich den Schnitt hier entsprechend anpassen konnte.
Das Kleid ist knöchellang und hat lange Ärmel.
Zu den Besonderheiten:
- Im Gegensatz zu meinen anderen Kleidern hat dieses keine Rauten unter dem Arm um die Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Das war hier nicht nötig, da das Kleid ja
- vorne offene Ärmelansätze hat. Dafür habe ich mich entschieden, damit ich das Baby schnell und unkompliziert anlegen kann.
- Der gelbe Zierstreifen im Brustbereich hat mehrere Aufgaben. Zum Einen sieht er schön aus (wieder meine schöne Zwiebelwolle, erster Zug) und zum Anderen habe ich damit auch gleich die Schlaufen gelegt, die den Klappteil an den Schulter befestigen. Die Schlaufen habe ich aber mit Leinengarn verstärkt, denn Wolle neigt ja zum leiern, wie wir wissen.
Ansonsten hat mein Plan aber wunderbar funktioniert, das Baby ist satt und ich muss mich nicht nackig ausziehen.
Zu der Belegbarkeit:
Solche Kleider lassen sich meines Wissens nach nicht belegen. Leider gibt es aus dem früheren Mittelalter auch keine Darstellungen von stillenden Frauen und leider auch keine Funde von Stillkleidern in den tollen Moorfunden Nordeuropas (ich bitte um Hinweise, sollte es so was doch geben!).
Bei den im Hoch- und Spätmittelalter dargestellten Stillszenen (meist Maria mit dem Kind) sieht es meist so aus, als hätten die Kleider unter mehreren Stofflagen verborgene Schlitze gehabt. Oder es sind Kleider mit Schnürungen.
Meine Variante ich vollkommen ausgedacht, und daher eben nur "a"-mbietisch.
| Hier ein Detail von der Seite. Trotz der offenen Achsel ist es nicht zu kalt und dank unauthentischer Abnäher kann man auch nicht reingucken. |
| Detail des Verschlusses mit Wolle-Leinen-Schlaufe und Holzknopf. |
| Frontansicht des Verschlusses |
| Stillfunktion |
Ich hoffe es gefällt euch und ich konnte eine kleine Anregung für andere stillende Mittelalter-Mütter geben.
Liebe Grüße, eure Lise.
PS.: Wenn es schöne Bilder von dem gesamten Kleid gibt, reiche ich sie nach. Vorerst sollen diese Ansichten genügen. Nach unten hin ist es ein normal Kleid mit zwei Keilen.
Freitag, 13. April 2012
Wollborte aus Zwiebelfarben
Hallo!
Hier wie versprochen auch noch ein Bild der Wollborte aus dem Zwiebelgarn. es sind 20 Kettfäden in allen drei Farbtönen und als Schussfaden habe ich gelben leinengarn benutzt. Man sieht es nur auf der Außenkante ein bisschen.
Falls man es nicht erkennt, so ist die Anordnung: Drei Fäden erster Zug, vier Fäden zweiter Zug, zwei Fäden ersterZug und ein Faden dritter Zug, dann alles nochmal gespiegelt. Die Farben könnte ihr euch ja in diesem Post angucken.
Leider kann man auf der fertigen Borte die Farben nicht mehr so gut unterscheiden, aber sonnig sieht es auf jeden Fall aus. Und das ist ja auch viel Wert.
Ein bisschen unregelmäßig ist sie geworden, aber das liegt am handgesponnenen Garn, sieht eben nicht aus wie von der Maschine.
Ich hoffe es gefällt euch. Liebe Grüße, eure Lise.
Hier wie versprochen auch noch ein Bild der Wollborte aus dem Zwiebelgarn. es sind 20 Kettfäden in allen drei Farbtönen und als Schussfaden habe ich gelben leinengarn benutzt. Man sieht es nur auf der Außenkante ein bisschen.
Falls man es nicht erkennt, so ist die Anordnung: Drei Fäden erster Zug, vier Fäden zweiter Zug, zwei Fäden ersterZug und ein Faden dritter Zug, dann alles nochmal gespiegelt. Die Farben könnte ihr euch ja in diesem Post angucken.
Leider kann man auf der fertigen Borte die Farben nicht mehr so gut unterscheiden, aber sonnig sieht es auf jeden Fall aus. Und das ist ja auch viel Wert.
Ein bisschen unregelmäßig ist sie geworden, aber das liegt am handgesponnenen Garn, sieht eben nicht aus wie von der Maschine.
Ich hoffe es gefällt euch. Liebe Grüße, eure Lise.
Inkle Loom
Hallo zusammen!
Ich möchte euch heute meine neueste Errungenschaft in Sachen Arbeitsgeräte vorstellen:
Mein Inkle Loom.
Phil hat mir mit sehr viel Mühe und Liebe einen Webrahmen gebaut, mit dem ich jetzt ohne Probleme Brettchen- und Kammweben kann. Als Vorlage diente der Inkleloom von Ashfort, aber meiner hat keine verstellbare Spannvorrichtung, da ich auf die Flügelschraube verzichten wollte.
Ich kann die allgemeine Fadenspannung verstellen, indem ich die Bolzen auf der unteren Seite unterschiedlich bespanne. Lege ich die Kette über mehrere obere Bolzen wird es fester, lege ich sie nach unten, wird es lockerer. Bei meiner ersten fertig gewebten Borten konnte ich das gut testen und es hat sich bewährt.
Hier ein Bild von dem Guten Teil. Er ist gerade mit dem Wollgarn aus meiner Zwiebelfärbung bespannt, die ich zu einer ganz ganz einfachen, gestreifeten Borte zwecks eines neuen Gürtel webe.

Wie man sieht habe ich nicht alle Bolzen bespannt. Die Borte ist am Ende 2,80m lang geworden, die Maximallänge des Rahmen beträgt aber gute 6m. Diesmal musste es aber schnell gehen.
Die entstandene Borte gibts in einem extra Post.
Liebe Grüße, eure Lise.
Ich möchte euch heute meine neueste Errungenschaft in Sachen Arbeitsgeräte vorstellen:
Mein Inkle Loom.
Phil hat mir mit sehr viel Mühe und Liebe einen Webrahmen gebaut, mit dem ich jetzt ohne Probleme Brettchen- und Kammweben kann. Als Vorlage diente der Inkleloom von Ashfort, aber meiner hat keine verstellbare Spannvorrichtung, da ich auf die Flügelschraube verzichten wollte.
Ich kann die allgemeine Fadenspannung verstellen, indem ich die Bolzen auf der unteren Seite unterschiedlich bespanne. Lege ich die Kette über mehrere obere Bolzen wird es fester, lege ich sie nach unten, wird es lockerer. Bei meiner ersten fertig gewebten Borten konnte ich das gut testen und es hat sich bewährt.
Hier ein Bild von dem Guten Teil. Er ist gerade mit dem Wollgarn aus meiner Zwiebelfärbung bespannt, die ich zu einer ganz ganz einfachen, gestreifeten Borte zwecks eines neuen Gürtel webe.
Wie man sieht habe ich nicht alle Bolzen bespannt. Die Borte ist am Ende 2,80m lang geworden, die Maximallänge des Rahmen beträgt aber gute 6m. Diesmal musste es aber schnell gehen.
Die entstandene Borte gibts in einem extra Post.
Liebe Grüße, eure Lise.
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